Synchrone und asynchrone Arbeitsphasen

In Lehrformaten, die auf Distanz stattfinden, unterscheide ich zwischen synchronen und asynchronen Arbeitsphasen. Bei der Bezeichnung orientiere ich mich an der Differenz von Kommunikationsformen, die entweder synchron (Livechat, Videocall etc.) oder asynchron (E-Mail, Forum etc.) verlaufen können. Anders als in gewöhnlichen Seminaren mache ich mir dabei das Prinzip des flipped classroom zu Nutze.

Synchrone Arbeitsphase

Die synchronen Arbeitsphasen dienen in meiner Planung im wörtlichen Sinne der Synchronisierung aller Teilnehmer:innen einer Veranstaltung. Realisiert werden die Arbeitsphasen als Videocalls via Zoom. Es sollen Arbeitsstände berichtet, Fragen zu Aufgaben geklärt und weitere Schritte besprochen werden. Bei kleinen Seminargruppe von fünf bis sechs Personen ist es auch noch vorstellbar, auf einzelne Inhalte einzugehen. Je größer die Gruppe allerdings wird, desto weniger erscheint es mir angebracht, noch Inhalte zu besprechen.

Asynchrone Arbeitsphase

Die Arbeit an Inhalten möchte ich primär in asynchroner Formen anbieten. Die Studierenden sollen sich mit Inhalten auseinandersetzen, ohne technisch auf die gleichzeitige Arbeit mit anderen angewiesen zu sein. Für die Texterschließung plane ich kollaboratives Lesen, für die Diskussion werde ich ein Forum in Moodle anbieten. Meine eigene Rolle verstehe ich dabei sowohl als Moderator, der Diskussionen leitet und Priorisierungen vornimmt als auch als Lehrer, der durch sokratische Fragen die Teilnahme aller Studierenden an der jeweiligen Arbeitsphase versucht hochzuhalten.

Wie mir das gelingt, werden die kommenden Wochen zeigen. Hier auf dem Blog werde ich auf jeden Fall meine Eindrücke und Überlegungen versuchen festzuhalten.

Ein Gedanke zu „Synchrone und asynchrone Arbeitsphasen“

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