Videos online verfügbar machen mit Vimeo

Um eigene Videopräsentationen online verfügbar zu machen, können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden. In einem kurzen Video erkläre ich, wie man das Ganze mit Vimeo realisieren kann.

Warum Vimeo statt Youtube?

Vimeo vereint in der kostenfreien Basic-Version die Vorzüge zweier Anwendungsfelder: Zum einen kann man Videos für eine Öffentlichkeit verfügbar machen. Die Reichweite ist zwar nicht so groß wie das möglicherweise bei Youtube der Fall wäre, aber darauf kommt es mir nicht an. Wichtiger ist mir, dass ich zum anderen über den gleichen Videokanal neben den öffentlichen auch Videos passwortgeschützt online stellen, die dann nur für Menschen einsehbar sind, die von mir das Passwort erhalten haben. Wenn ihr mehr erfahren wollt, findet ihr hier einen Vergleich zwischen den beiden Videoplattformen.

Videos aufzeichnen

Für ein Promotionskolloquium von Prof. Dörner an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg habe ich ein kurzes Einführungsvideo zum Erstellen von Videos mit OBS (Open Broadcast Software) gedreht, das ich gern auch über diesen Kontext hinaus verfügbar machen möchte.

Mir geht es dabei darum zu zeigen, wie man relativ einfach mit OBS ein Lehr- oder Erklärvideo drehen kann, ohne dabei viele Einstellungen verändern zu müssen. Mein Video ergänzt damit die vorhandenen deutschsprachigen Tutorials, indem es OBS gezielt für den Einsatz für Videopräsentationen und Videovorträge beschreibt.

Für diejenigen, die auch mit mehreren Szenen arbeiten wollen, hier weiterführende Erklärungen. Gedreht habe ich das Erklärvideo ebenfalls mit OBS und dafür drei Szenen genutzt:

  • In der ersten Szene zeige ich die Website (Quelle: Fensterfreigabe) zusammen mit einem kleinen Video von mir (Quelle: Videoaufnahmegerät).
  • In der zweiten Szene zeige ich anstelle der Website die Software. Die Szene habe ich als Duplikat der ersten Szene erstellt, sodass das Video von mir in der gleichen Größe und an der gleichen Position zu finden ist. Damit sieht es beim Szenenwechsel so aus, als würde meine Videobild konstant bleiben und nur der Hintergrund sich ändern.
  • In der dritten Szene zeige ich dann anstelle der Software meine Präsentation. Erstellt habe ich die Szene auch wieder als Duplikat der vorherigen, um die Aufteilung der Bildelemente identisch zu lassen.

Wenn es Fragen oder Anregungen gibt, freue ich mich sehr über Kommentare unter diesem Beitrag oder dem Video. Viel Spaß beim Arbeiten mit OBS!